Muskelaufbau und Fettverbrennung
Manch einer hat den Effekt an seinem eigenen Körper erlebt. Wann man jung ist,
kann man alles essen, ohne dick zu werden. Sobald man die 30 überschritten hat,
wird es kritisch – der Bierbauch kommt gnadenlos. Das liegt nicht allein an den
Essgewohnheiten, es gibt sicherlich mehrere Gründe für die Gewichtszunahme mit
steigendem Alter. Zum Teil muss man das auch akzeptieren, das wird auch in den BMI
Tabellen (Body Mass Index) berücksichtigt. Trotzdem, ärgerlich ist der Bierbauch und
auch sonstige Verfettungen will man möglichst nicht akzeptieren, Ein Punkt, warum man
bei gleicher Energiezufuhr zunimmt, ist die mit dem Alter abnehmende Muskelmasse.
Andere Punkte sind hormonale Gründe und auch andere Lebensweisen. Mit steigende Alter
sinkt der Testosteron Gehalt, der Mensch wird auch sesshafter. In jungen Jahren ist man
viel draußen, geht aus, geht tanzen, arbeitet körperlich. Man sieht es selbst an Sportlern,
Hoeness hat heute eine andere Figur als zu seinen aktiven Zeiten. Beim Daum gilt das
vielleicht nicht, aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Der Fettaufbau ist
streng mit dem Muskelabbau verbunden. Man kann sich einen Muskel als Verbrennungsmotor
vorstellen. Auch wenn er in Ruhe ist, verbraucht dieser Motor Energie. Das ist vergleichbar
mit einem Motor im Leerlauf, Muskelfasern wollen vom Rest des Körpers beste Energie, jede
Faser will bereit für die nächste Aktion sein. Der Ansatzpunkt für eine Gewichtsreduktion
kann somit ein Muskelaufbauprogramm sein. Man versucht durch verschiedene Maßnahmen dem
Muskelabbau entgegenzuwirken. Muskelfasern und Zellen an sich, die einmal abgebaut wurden,
stehen im Ruf, nicht wieder aufgebaut zu werden. Aber die verbleibenden Zellbündel können
durchaus gestärkt und gefördert werden. Muskelzellen verbrennen übrigens kein Fett sondern
verbrauchen Glucose, noch genauer gesagt, es wird ATP verbraucht. Glucose stammt aus vielen
Quellen, zum Beispiel aus der Lipolyse. Glucose wird verbraucht, damit sinkt der Glucose
Spiegel im Blut, Nachschub kommt aus der Lipolyse.
Das Hormon Insulin spielt hier auch noch mit in diesem Spiel, dazu kann der Ernährungsberater
oder die Beraterin mehr erzählen. Wichtig ist jedenfalls, dass Muskelmasse Fettaufbau entgegenwirkt.
Muskelmasse und Bewegung zusammen reduzieren übrigens auch die Auswirkungen von Diabetes Typ 2, dem
Wohlstandsdiabetes. Das Manko an einer Gewichtsreduktion durch Muskelaufbau besteht darin, dass durch
den Muskelaufbau zunächst das Gewicht steigt. Wenn man trainiert um Gewicht zu verlieren, dann ist das
auf den ersten Blick irritierend und wirkt Erst einmal demotivierend. Das gilt umso mehr, wenn man
Muskelaufbauend Stoffe zusätzlich zum Training zu sich nimmt. Hier seien Proteine genannt aber auch
Anabolika oder aber Ephedrin und Nor Ephedrin. Diese werden in der Mischung großspurig als Fett Burner
und Fett Burner Extreme bezeichnet. Ohne Training wirken diese übrigens überhaupt nicht, mit Training
schon haben aber schwer abzuschätzende Gesundheitsrisiken. Wenn man als Berater oder Coach jemanden
begeleitet, der abnehmen möchte, so sollte man seinem Klienten den Mechanismus des Fettverbrennens
erklären, das hilft über die anfängliche Gewichtszunahme hinweg. Einen Körper in Form zu bringen braucht
vor allem Eines: Geduld und Ausdauer, sozusagen eine seelische Kondition. Die zu Stärken ist Auftrag des
Beraters oder Coaches. Wenn man sich Kurven des natürlichen Muskelabbaues anschaut und die mit den
Möglichkeiten des Muskelaufbaues vergleicht, dann kann man dem Klienten Mut machen. Ein 60 jähriger
kann von der Kraft und der Muskelmasse durchaus mit einem 40 jährigen mithalten. Das entspricht einer
Zeitmaschine von 20 Jahren durch eine adäquate Lebensweise.
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