Kalorienbedarf
Der Kalorienbedarf ist keine starre Größe, die für alle Menschen gleichermaßen gilt.
Vielmehr hängt der Kalorienbedarf des Einzelnen von vielen verschiedenen Faktoren ab.
Zu den Faktoren, die den Kalorienbedarf bestimmen gehören unter anderem: Geschlecht,
Größe, körperliche Tätigkeit, Klima, Stoffwechselsituation.
Der Kalorienbedarf setzt sich zusammen aus dem Grundumsatz und dem Leistungsumsatz. Der
Grundumsatz bezeichnet den Kalorienbedarf die der menschliche Körper in völliger Ruhe für
die Ausführung von lebenswichtigen Funktionen wie etwa Atem, Kreislauf und Stoffwechsel
benötigt.
Der Kalorienbedarf, der durch den Leistungsumsatz entsteht, ist abhängig von der körperlichen
Tätigkeit. So steigt der Kalorienbedarf je länger eine Tätigkeit dauert und so intensiver sie ist.
Um schlank zu bleiben, oder zu werden sollte täglich nur der Kalorienbedarf gedeckt werden,
welcher durch körperliche Tätigkeiten und körpereigene Prozesse entsteht. Wird mehr Nahrung
zugeführt, als Kalorienbedarf besteht werden die überflüssigen Kalorien in Form von Fett im
Körper gespeichert. Die Energiemenge, die dem Körper täglich zugeführt wird, muss also auf
die persönlichen Bedürfnisse des Einzelnen angepasst werden.
Nimmt ein Mensch dauerhaft mehr Kalorien auf als sie seinem eigentlichen Kalorienbedarf
entsprechen entwickelt er Übergewicht. Unter Übergewicht versteht man ein Gewicht, dass das
Normalgewicht übersteigt. Die gesundheitlichen Folgen des Übergewichtes sind weitreichend. So
wird der Kalorienbedarf weiter erhöht und es kann zu ernsthaften Erkrankungen wie etwa
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Gicht und Fettstoffwechselstörungen kommen.
Durch Fettstoffwechselstörungen können die Kalorien die für den täglichen Kalorienbedarf
benötigt werden, nicht mehr richtig verstoffwechselt werden. Das heißt, der Körper hat
Probleme die Kalorien zu verwerten, er schaltet in eine Art "Energiesparmodus", in dem
er noch weniger Kalorien verbraucht als er eigentlich benötigen würde.
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